Jira und Jama

Anforderungen mit Jira und Jama in beide Richtungen abgleichen – nach Plan, auf Klick oder sobald sich im Werkzeug etwas ändert.

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Stand 11. Oktober 2026 · geprüft an Wiestigo Mirador 0.1.0

Mirador gleicht Anforderungen mit Jira und Jama ab – im Werkzeug heißt das Synchronisieren –, in beide Richtungen: Es holt Elemente aus dem Werkzeug ins Projekt und schreibt Änderungen zurück. Beziehungen gehören dazu, auf Wunsch auch Anhänge und die Variabilität. So starten Sie neben Ihrem bestehenden Werkzeug, ohne zu migrieren.

Einrichten (Betrieb)

Damit Mirador ein Werkzeug erreicht, braucht es dessen Adresse und einen Zugang. Beides trägt der Administrator ein – in der Konfiguration oder in der Administration im Bereich Settings:

JiraJama
AdresseBasisadresse der REST-API, etwa https://jira.example.com/rest/api/2/Adresse der Jama-Instanz
Zugangein Bearer-TokenBenutzername und Passwort

Diese Werte wirken nach einem Neustart des Modelldienstes. Ein Geheimnis lässt sich in den Einstellungen eintragen, wird aber nie wieder angezeigt.

Wie Typen, Attribute, Werte und Beziehungen zwischen den Werkzeugen übersetzt werden, steht in einer Mapping-Datei je Werkzeug (interface_jira_mapping.json, interface_jama_mapping.json). Ein Wert, für den es keine Übersetzung gibt, wird übersprungen und gemeldet.

Einen Sync-Punkt anlegen

Ein Sync-Punkt verbindet eine Stelle im Projekt mit einem Projekt im Werkzeug. Im Verzeichnis wählen Sie Austausch → Synchronisieren:

  1. Wählen Sie das Tool (Jira oder Jama).
  2. Wählen Sie unter Sync-Punkt Neuer Sync-Punkt, geben Sie die Stelle im Projekt (Element wählen…) und den Jira-Projektschlüssel oder die Jama-Projektkennung an, dann Anlegen.

Sync-Punkte anlegen und entfernen darf der Projektadministrator. Entfernen trennt nur die Verbindung; die Inhalte bleiben.

Synchronisieren

Im selben Dialog wählen Sie die Richtung:

  • Aus Jira/Jama in das RMM holen, oder
  • Aus dem RMM nach Jira/Jama zurückschreiben.

Und wie gründlich:

  • Delta-Lauf – nur, was sich seit dem letzten Lauf geändert hat. Gelöschtes erkennt erst ein vollständiger Lauf oder eine Meldung per Webhook.
  • Tiefe Synchronisation – auch bestehende Elemente aktualisieren.
  • Anhänge mitnehmen, Variabilität mitnehmen.
  • Werte-Mapping prüfen zeigt vorher, welche Werte keine Übersetzung haben.

Synchronisation starten bzw. Rücksynchronisation starten startet den Lauf; der Dialog zeigt den Fortschritt. Starten darf, wer im Projekt bearbeiten darf.

Automatisch

  • Nach Plan: Unter Sync-Plan wählt der Projektadministrator Alle 15 Minuten, Stündlich, Alle 6 Stunden oder Täglich.
  • Bei Änderung im Werkzeug: Das Werkzeug kann Mirador über einen Webhook benachrichtigen (siehe REST-API); Mirador holt dann die geänderten Elemente.

Geplante und ausgelöste Läufe holen immer nur Änderungen aus dem Werkzeug. Zurückgeschrieben wird mit dem nächsten Lauf in diese Richtung, den jemand startet.

Was Sie im Projekt sehen

  • Die Kennung aus dem Werkzeug steht als External Id in Tabelle und Detailbereich.
  • Beziehungen, die ein Feld im Werkzeug spiegelt, zeigen ihren Zustand: im Tool hinterlegt, ausstehend (der nächste Rücklauf schreibt sie), vom Tool oder nur im RMM.
  • Der Administrator sieht im Bereich Sync Runs der Administration alle Läufe der letzten Zeit.

Wenn etwas nicht passt

  • Ein Element, das jemand in Mirador gesperrt hat, wird übersprungen und im Lauf gemeldet.
  • Ein Element, das im Werkzeug gelöscht wurde, wird bei einem vollständigen Lauf in Mirador gelöscht – oder nur gekennzeichnet, wenn Ihr Betrieb das so einstellt. Eine Schwelle verhindert, dass ein Fehler auf einen Schlag mehr als die Hälfte löscht; sie greift ab drei fehlenden Elementen. Die Löschung reist standardmäßig auch in die übrigen angebundenen Werkzeuge weiter, sofern Ihr Betrieb das nicht abschaltet. Meldet das Werkzeug per Webhook gelöschte Kennungen, löscht Mirador diese sofort, ohne Schwelle.