Import und Export

Anforderungen aus ReqIF übernehmen und als ReqIF weitergeben, als CSV oder Excel ausgeben und über eine Excel-Mappe bearbeiten und wieder einlesen.

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Stand 12. Oktober 2026 · geprüft an Wiestigo Mirador 0.1.0

Import aus ReqIF

Bestände aus DOORS Next und anderen Werkzeugen übernehmen Sie über ReqIF. Im Verzeichnis wählen Sie Import und dort das Format ReqIF / ReqIFz (aus DOORS Next oder dem RMM). Angenommen werden .reqif, .reqifz und .zip.

  1. Wählen Sie die Datei. Mirador liest sie zuerst nur und zeigt, was darin steht.
  2. Wählen Sie das Ziel-Set, unter dem die Elemente entstehen, und die Zu importierende Attribute.
  3. Starten Sie den Import. Einen Probelauf gibt es nur beim Excel-Round-trip; was die Datei enthält, zeigt Mirador schon nach dem Einlesen.

Die Kennung aus der Quelle bleibt als Fremdkennung erhalten. Bilder und eingebettete Dateien kommen mit, Kommentare aus der Quelle werden zu Kommentarsträngen. Was Mirador in der Datei nicht lesen kann, überspringt es und führt es im Ergebnis unter den Hinweisen auf. Wie die Attribute zugeordnet werden, legt eine Mapping-Datei des Betriebs fest.

Eine Datei darf bis zu 200 MB groß sein.

Export

Exportieren im Verzeichnis gibt die Tabelle aus als

  • CSV,
  • Excel-Arbeitsmappe,
  • Excel-Round-trip – eine Mappe, die Sie bearbeiten und wieder einlesen können, oder
  • ReqIF – eine .reqifz zum Weitergeben, siehe unten.

Die Nachverfolgung und die Treffer eines Filters lassen sich als CSV oder Excel exportieren.

Export als ReqIF

Exportieren → ReqIF im Verzeichnis schreibt eine .reqifz – ein Archiv mit dem ReqIF-Dokument, den Bildern und den Anhängen. Im Fenster Als ReqIF exportieren wählen Sie:

FeldWirkung
UmfangDie ganze Spezifikation, das geöffnete Set oder die ausgewählten Zeilen – jeweils mit allem darunter
Exportprofilwas hinausgeht; Alles exportieren (ohne Profil) nimmt alle Attribute, Anhänge und Beziehungstypen
Welche Kennung die Datei in ReqIF.ForeignID trägtDie UUID des Artefakts oder die Kennung aus einem angebundenen Werkzeug – fehlt sie, die UUID

Exportiert wird der Stand der Ansicht: aus einer Baseline deren eingefrorener Stand, mit einer gewählten Variante nur, was in ihr gilt. Die Filter der Tabelle gelten für die Datei nicht; als ausgewählt zählen nur die angehakten Zeilen, die die Tabelle gerade zeigt.

Die Datei trägt Gliederung, Typen, Attribute mit formatiertem Text, Bilder, Anhänge und die Beziehungen, deren beide Enden in der Datei stehen (nicht aber Beziehungen eines Moduls selbst). Typen und Attribute heißen, wie die Mapping-Datei des Betriebs sie für den Import nennt. Bevor Mirador die Datei herausgibt, prüft es sie gegen ReqIF; besteht sie die Prüfung nicht, entsteht keine.

Mirador baut die Datei im Hintergrund und zeigt den Fortschritt; Export abbrechen bricht ihn ab. Danach nennt das Fenster, was die Datei enthält und was ihr fehlt, etwa Beziehungen, die aus ihr hinausführen. Herunterladen speichert sie. Sie liegt standardmäßig 30 Minuten bereit; wer das Fenster schließt, verwirft sie.

Exportieren darf, wer die Spezifikation lesen darf. Je Person laufen höchstens zwei Exporte zugleich.

Eine Datei aus diesem Export liest der Import von Mirador wieder ein – bis 200 MB, wie jede Importdatei.

Exportprofile

Ein Profil legt je Spezifikation fest, was an einen Empfänger hinausgeht. Neues Profil legt eines an (ab der Rolle EDITOR); Bearbeiten und Löschen darf, wem es gehört, solange diese Person die Rolle EDITOR hat – ein öffentliches auch der Projektadministrator. In einer archivierten Spezifikation ändert niemand ein Profil.

OptionWirkung
SichtbarkeitNur für mich oder Für alle, die die Spezifikation lesen
Exportierte Attributenur die angehakten gehen hinaus; die Kennung reist immer mit
Anhänge mitgebenAnhänge ein oder aus
Gekennzeichnete Anhänge auslassenAnhänge, die der Betrieb kennzeichnet (in der Auslieferung ausführbare und makrofähige Dateien), bleiben draußen
Verweise nach außen entfernen (der Linktext bleibt)Verweise nach außen (http, https, mailto) werden zu ihrem Text
Bei Aufzählungen nur verwendete WerteAufzählungen tragen nur die Werte, die vorkommen
BeziehungstypenAlle Beziehungstypen oder eine Auswahl
Welche Kennung ReqIF.ForeignID als Vorgabe trägtdie Vorgabe für das Exportfenster

Bearbeiten in Excel und zurück

Der Excel-Round-trip eignet sich, wenn viele Anforderungen auf einmal bearbeitet werden sollen – oder von jemandem, der nicht in Mirador arbeitet.

  1. Wählen Sie Exportieren → Excel-Round-trip. Sie bestimmen, welche Zeilen (die Ebene oder Ihre Auswahl) und welche Spalten (die der Sicht oder alle Attribute) in die Mappe kommen und ob Rich-Text als reiner Text oder HTML erscheint. Eine Leere Vorlage ist ebenfalls möglich.
  2. Bearbeiten Sie die Mappe. Die Spalten UUID (do not edit) und Revision (do not edit) bleiben unverändert – an der UUID erkennt Mirador jede Zeile wieder.
  3. Wählen Sie im Verzeichnis Import mit dem Format Excel-Round-trip (Mappe aus dem Export). Die Mappe wird immer in das gerade geöffnete Projekt eingelesen.

Beim Einlesen entscheiden Sie:

OptionWirkung
Zeilen ohne UUID als neue Elemente anlegenneue Zeilen werden zu neuen Anforderungen
Fremde Änderungen überschreibenwas jemand seit dem Export in Mirador geändert hat, wird überschrieben – sonst wird die Zeile gemeldet und übersprungen
Gliederung aus den Tabulatoreinzügen der Namensspalte lesenEinzüge im Namen werden zur Gliederung
Rich-Text-Zellen als HTML deutenformatierter Text bleibt formatiert
Probelaufzeigt das Ergebnis, ohne zu ändern

Eine Mappe darf bis zu 20 000 Zeilen haben.

Was es nicht gibt

  • Kommentare im ReqIF-Export – sie bleiben in Mirador.
  • ReqIF aus der Nachverfolgung; deren Export kennt CSV und Excel.
  • Den Import einer Excel-Ausgabe aus DOORS. Nutzen Sie dafür den ReqIF-Export von DOORS.